Dienstag, 1. April 2008

Nationalpark Torres del Paine, Chile

Da wir nach unseren bisherigen Wanderungen in Patagonien von den Bergen noch immer nicht genug hatten und uns auch die Kaelte in der Fitz Roy Area nicht wirklich abgeschreckt hat, haben wir uns zu einer 6-taegigen Wanderung im Nationalpark Torres del Paine entschlossen. Und was sollen wir sagen? Es waren fantastische Tage die von drei Higlights gekennzeichnet waren: der Glaciar Grey, das Valle Frances und ein unglaublicher Sonnenaufgang vor den Torres del Paine.

Glaciar Grey
Den Glaciar Grey erreichten wir am zweiten Tag unserer Wanderung, wobei sich der Weg dorthin etwas muehsam gestaltet, da wir stets gegen hefige Winde ankaempfen mussten und uns die Windboeen regelrecht umwehten. Zudem hatten wir ziemlich viele Hoehenmeter zu bewaeltigen, was mit einem vollbepackten Rucksack gar nicht so einfach ist. Doch die Anstrengungen haben sich gelohnt, denn der Glaciar Grey ist wirklich beeindruckend und auch ein wenig bizarr, denn wer erwartet schon Eisberge in einem Gebirgsfluss? Am Besten lassen wir wieder die Bilder fuer uns sprechen ...



Valle Frances
Das Valle Frances ist eines der beeindruckendsten Taeler im Nationalpark Torres del Paine und wir hatten tatsaechlich das Glueck, es an einem wunderschoenen Herbsttag bei fast sommerlichen Temperaturen in seiner vollen Pracht erleben zu duerfen. Solche Tage sind in dieser Region eine absolute Seltenheit.



Torres del Paine
Die Torres del Paine sind jene Bergspitzen nach denen der Nationalpark benannt ist und sind das Highlight schlechthin. Als wir Campingplatz, der sich am Fusse der Torres befindet, waren sie in dicke Wolken gehuellt und es machte nicht den Eindruck, als ob sich das schnell aendern wuerde. Kurz vor Einbruch der Dunkelheit bemerkten wir jedoch, dass sich die Wolken langsam zu lichten begannen und bis wir schlafen gingen, war der Himmel wolkenlos. Also stellten wir unseren Wecker auf 5.30 Uhr um die Torres bei Sonnenaufgang zu erleben. Und tatsaechlich, als wir am naechsten Tag aufstanden, war es nach wie vor eine sternenklare Nacht und so machten wir uns auf, auf den 1 Stunde entfernten Aussichtpunkt rauf zu gehen. Und von dort oben konnten wir beobachten, wie die Sonne langsam aufging und die Torres zum Gluehen brachte ... die Stimmung in Worte zu fassen, ist fast unmoeglich. Auch auf den Fotos kann man nur annaehernd erkennen, wie schoen die Stimmung dort oben war.



Nach 6 wunderschoenen Tagen freuten wir uns dennoch wieder auf ein warmes Bett und vor allem ein ausgiebiges Essen. Unsere Essensrationen waren naemlich ziemlich knapp bemessen (denn mehr Essen = mehr Gewicht = mehr zu Tragen) und von Haferflocken zum Fruehstueck, Packerlsuppe zum Mittagessen und Fertignudeln zum Abendessen wird man nicht unbedingt satt. Das hat auch ein Koch bei einem der refugios bemerkt, uns so hat er uns ein paar dicke Scheiben selbst gebackenes Brot geschenkt. Wir koennen euch gar nicht sagen, wie sehr man sich ueber ein paar Scheiben Weissbrot freuen kann ...



Weitere Reiseplaene
Nun verlassen wir das patagonische Festland und begeben uns fuer vier Tage auf eine Faehre, von der aus wir die chilenischen Fjorde und Kuestenlandschaft vom Wasser aus "erkunden" werden.

3 Kommentare:

Anita hat gesagt…

Hi Ihr zwei!
Nun hab ich es endlich wieder mal auf Euren Blog geschafft. Aber da könnte man richtig neidisch werden was Ihr alles zu Gesicht bekommt. So kommt auch meine Reiselust wieder :-)
Bin schon am überlegen wohin es das nächste mal gehen soll **gg**
Alles liebe Anita

Sugo#10 hat gesagt…

Hallo ihr zwei...
wunderschöne Bilder, spannende Geschichten! Hier kann man nicht anders als ebenso von der großen weiten Welt zu träumen!
Wann seid ihr denn in Iguacu?
Heimatliche Grüße,

Ute

Anonym hat gesagt…

hallo co,
hallo nina,
seit ihr schon in den chilenischen fjorden angekommen? hoffe es geht euch gut! freu mich schon auf neue fotos und geschichten aus eurem weltenbummler-dasein :-)
liebe grüße,
romi